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Erntefreude und Himbeertörtchen

Der Sommer hat den Frühling abgelöst, und im Garten gibt es die ersten Beeren. Ich liebe Beeren, besonders Himbeeren, deshalb wurde dieses Frühjahr das Projekt rette die Himbeersträucher im Garten ausgerufen.
Ja richtig gehört, die waren leicht vernachlässigt, der Herr im Haus kommt nicht nach mit der Arbeit, erst recht nicht im Garten.
Also ging es raus im kühlen Nieselregen, und jede einzelne kleine Himbeerranke wurde hochgebunden, und die überwuchernde Natur ringsum wurde etwas zurückgestutzt.

Himbeertörtchen2

Und was soll ich sagen, es hat sich mehr als gelohnt, die Sträucher tragen so wahnsinnig viele Früchte das nicht nur diese herrlichen Himbeertörtchen gemacht werden konnten.
Sondern auch noch jede Menge für das Frühstück und für zwischendrin übrig waren.

So und damit ihr die Himbeerzeit auch noch nutzen könnt, um ein Paar Törtchen zu backen, gibt’s jetzt hier das Rezept.
Das Rezept für 10 Stück von diesen leckeren Hüftgold produzierenden Himbeertörtchen:

Für den Mürbeteig:

150g kalte Butter
70g Vollrohrzucker
100g Mehl
100g gemahlene Haselnüsse
1 Zitronenschale ( abrieb)
50g gehackte Haselnüsse
1 Prise Salz

10 kleine Tartformen mit 10cm Durchmesser

Für das Topping:

500g Zartbitter Schokolade
1 Packung Vanille Pulver
400g Himbeeren, vielleicht sogar ein paar mehr…

So als erstes kümmert man sich mal um den Mürbeteig, alles in eine Schüssel und gut kneten, bis man einen gleichmäßigen Teig hat.
Dieser wird dann für circa 30 Minuten in den Kühlschrank gestellt. Der Ofen wird währenddessen auf 180°C vorgeheizt.
Nun wird der Teig aus dem Kühlschrank geholt und in die eingefetteten Tarteförmchen gegeben. Ich rolle den Teig dafür nicht aus sonder drücke platt und verteile ihn durch streichen in der Tarteform.

Himbeertörtchen3

Während die Böden der Törtchen auskühlen erwärmt man die Schokolade in einem Wasserbad bis diese Flüßig ist. Die flüssige Schokolade wird auf die Oberflächer der Tartes verteilt und erkalten lassen.
Als nächstes wird der Pudding, wie auf der Packung angegeben, gekocht. Bevor der Pudding kalt wird wird dieser auf den Tarteböden verteilt und die Himbeeren werden dann in den Warmen Pudding gesetzt.

Als letztes werden die Himbeertörtchen nochmal für circa eine Stunde kalt gestellt.
Und dann ab in den Garten, und bei diesem herrlichen Wetter die Himbeertörtchen genießen. Habt ein schönes Wochenende.

 

 

 

 

Wanderlust mit mediterranem Linsensalat

Wenn meine Eltern diesen Titel lesen, dann wird mein Vater mich wohl fragen:“ Kind hast du zu heiß gebadet? Du hasst doch wandern.“ Oh ja ich hasste es. Es bestand quasi fast ein Wandertrauma. Denn es ging gefühlt in jedem Urlaub meiner Kindheit in die Berge. Und noch viel schlimmer, ich wollte niemals, diese für mich damals fürchterlich hässlichen Wanderschuhe anprobieren, geschweige denn kaufen.

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Deshalb ging s für mich mit halb flachen Buffallos (man verzeihe mir diese Jugendsünde) in den Berg. Den liebevollen Spott und Hohn meines Vaters erfahre ich heute noch, wenn er sich an diese Szene erinnert. Tja und jetzt, jetzt schreibe ich hier von Wanderlust.
So ändert man seine Ansichten.
Ich bin immer noch kein Freund von überdimensionierten Strecken, aber so eine kleine Wanderung von 10 naja vielleicht sogar 12 km können schon ganz schön sein.

Diesmal ging es auf eine kleine Runde in den Hunsrück. Ins Hahnenbachtal. Der Weg ist sogar 2012 als Deutschlands schönster Wanderweg gekürt worden.
Insgesamt 9,4 Kilometer, mit wunderschönen Aussichten einer alten Burg, einen Besucherbergwerg und Co. wirklich  eine schöne Runde! Und gar nicht so anstrengend.

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Damit diese Strecken nicht allzu fade werden, wird immer ein Picknick eingepackt. Ohne gute Verpflegung geht s für mich nicht los, frische Luft macht hungrig.
Zum Leidwesen meiner Mitwanderer wird das Gepäck immer recht schwer.
Aber das nenne ich mal Arbeitsteilung, ich kümmere mich um die Verpflegung und der Rest trägt alles durch die Gegend.

So genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Jetzt gibt s erst mal das Rezept für den mediterranen Linsen Salat den die Jungs in Schraubgläsern durchs Hahnenbachtal schleppen durften.
Denn was gibt es besseres als herrlichen Linsensalat mit frischen Kräutern beim Picknick zu verzehren?

Linsensalat mit mediterranem Gemüse:

3 Fleischtomaten
1/2 Aubergine
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 Spitzpaprika
1 mittelgroße Tasse Padina Linsen
1 Schuss Sonnenblumenöl
Saft von 1 halben Zitrone sowie etwas Abrieb
etwas Meersalz
etwas schwarzen Pfeffer
4 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico
1 kleiner Bund Thymian
1 kleiner Bund Oregano
1 Zweig Rosmarin
etwas Pimpinelle
etwas glatte Petersilie

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Als erstes gibt man die Linsen mit 2 1/2 Tassen Wasser und etwas Salz in einen Topf und lässt diese leicht köcheln bis das Wasser komplett aufgesogen ist. Dann lässt man die Linsen abkühlen
Als nächstes würfelt man das Gemüse. Die Zwiebel und der Knoblauch werden leicht angeschwitzt anschließend gibt man die Aubergine und die Paprika dazu und brät diese kurz an.

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Als nächstes gibt man die Linsen, das angebratene Gemüse und die fruchtigen Tomaten in eine Schüssel. Das ganze wird mit dem Zitronensaft, den Zesten, dem Olivenöl und dem Balsamico, Salz und Peffer gewürzt. Achtung wer es nicht so sauer mag kann den Balsamico etwas reduzieren.

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Das ganze kann dann etwas durchziehen während man die Kräuter etwas hackt.
Und zum Schluss muss man alles nur noch auf die Gläser aufteilen zu schrauben, und ab in den Rucksack für den nächsten Wanderausflug.
Natürlich kann man den Salat auch in eine große Schüssel geben und zuhause genießen.
Und nun gehts erst mal ab ins lange Wochenende. Vielleicht schon auf die nächte kleine Wanderung. Vielleicht werden auch einfach die Füße hoch gelegt und die Sonne genossen.

Aprilglück – Böhmische Buchteln mit Rhabarber 

Wir waren ja alle ganz schön Wetter verwöhnt anfang April. Uns hat die Sonne geküsst und gekitzelt als wir am Anfang des Monats, nach diesem gefühlt viel zu langen Winter endlich wieder mal unsere Terrasse ausgiebig nutzen konnten.
Tja und dann kommt Ostern, man hofft man kann draußen nach Eiern suchen und ein paar Tage ein laues Wetterchen genießen. Naja es kam ganz anderes, und es hat uns sogar richtig getroffen denn mal wieder pünktlich zum Feiertag streikt die Pelletheizung und man muss den Kamin anmachen um es ein wenig gemütlich zu haben.
Und nun gab es auch noch wirklich Frost und Schnee und von Frühling ist gerade nicht mehr viel zu spüren. Da hilft nur eins… luftige Böhmisch Buchteln mit Rhabarber gefüllt.
Der Hefeteig muss sich dann mit vor den Ofen gesellen, damit er nicht erfriert.
So und jetzt gibt es hier das Rezept für diese himmlischen Buchteln aus Böhmen, die nur meine Oma noch besser machen kann.

Hier kommt das Rezept:

Für den Teig:
1 Würfel Frische Hefe
500g Mehl
1 Prise Salz
80g Butter
1 Vanille Schote
250ml Milch
2 Eier (mittelgroß)

Für die Füllung:

2 Stangen Rhabarber
30g Zucker
1/2 TL Zimt
etwas Puderzucker

Für den luftigen Hefeteig brauch man bekanntlich etwas Zeit und Geduld, als erstes fertigt man einen Vorteig an, dazu gibt man die Butter und die Milch in einen Topf und erwärmt diese bis man eine lauwarme Butter Milchmischung erhält.
Dann gibt man eine Prise Salz, den Zucker  und die das ausgeschabte der Vanilleschote dazu. Als letztes wird die Hefe in die lauwarme Mischung gegeben und 3 Esslöffel Mehl untergerührt.
Der Vorteig wird nun mit einem Tuch abgedeckt und an einen warmen Ort für ca. 2 Stunden gestellt, damit dieser gehen kann.

Nachdem der Vorteig seine 2 Stunden gegangen ist, gibt man diesen in eine Rührschüssel und gibt den Rest vom Mehl sowie die 2 Eier dazu und knetet den Teig so lange, bis sich eine gleichmäßige fluffige Masse ergibt. Ist der Teig etwas zu feucht gibt man noch etwas Mehl dazu. Der Hefeteig sollte nicht mehr kleben.
Dann wird der Teig mit einem Tuch abgedeckt und darf noch einmal ein einhalb Stunden gehen. In dieser Zeit kann man den Rhabarber schälen und schneiden. Er wird mit 2 Esslöffeln Zucker in eine Schüssel gegeben. Außerdem kann man schon eine Auflaufform einfetten.

Wenn der Teig ca. das doppelte von seinem Volumen hat, wird er auf der bemehlten Arbeitsfläche auf circa 1cm ausgerollt.  Man schneidet den Teig in Quadrate, gibt etwas Rhabarber in die Mitte die Ecken werden zusammengefügt und mit dem offenen Ende nach unten in die Auflaufform gegeben. Dies wiederholt man bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Nun erwärmt man die restliche Butter mit dem Zucker und dem Zimt in einem Topf und verteilt dies dann über den Buchteln. Nun bedeckt man die Auflaufform mit einem Tuch und lässt die rohen Buchteln noch einmal circa 20 Minuten lang gehen.

Dann schiebt man die Form in den auf 180°C vorgeheizten Ofen und lässt die Böhmischen Buchteln 45 Minuten backen. Dann macht man einen Stäbchentest, ihr kennt das ja…
Falls nichts mehr kleben bleibt und der Teig leicht golden ist werden die Buchteln aus dem Ofen geholt.

Jetzt müssen die Buchteln nur noch auskühlen, dann werden Sie mit Puderzucker bestäubt und schon kann man diese genießen.
Ich hoffe ihr hab ein angenehmes Wochenende und ihr trotzt alle dem Aprilwetter.

Gemüsefreuden- Romanesco Salat mit Pomelo

Es gibt im Gemüseladen immer so viele Augenweiden das es mich überkommt. Dann türmt sich zuhause nicht nur der Obstkorb sondern auch das Gemüsefach auf.
Es gibt auch eigentlich nichts schöneres als frisches auf dem Teller.
Und besonders dann wenn es auch noch so hübsch ausschaut wie der Romanesco.

Dieses Kohlgewächs mit seinen hübschen Röschen macht mir Freude, auch wenn ich schon das ein oder andere Mal hilflos dachte, schon wieder nur blachieren? Wie langweilig…
Seit einiger Zeit schätze ich den Romanesco aber sehr. Mariniert als Salat mit Pomelo bin ich nicht nur optisch sondern auch geschmacklich ein noch größerer Fan geworden.

Man benötigt dafür:

1 Romanesco
1/4 Pomelo
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1/2 Tasse Sonnenblumenkerne

Für das Dressing:
1/2 Bund Korriander
etwas Salz
etwas schwarzen Pfeffer
Saft von einer Zitrone
1/2 TL Honig
ein Schuss Sojasauce
etwas Chili

Als erstes schneidet man die Röschen des Romanesco ab und gibt diese in einen Topf mit heißen Salzwasser und blachiert diese ca. 2-3 Minuten und schreckt diese dann mit kaltem Wasser ab.
Der Knoblauch und die Schalotte werden mit etwas Öl in der Pfanne angebraten bis diese glasig sind.
Nun werden die Sonnenblumenkerne angeröstet.
Jetzt wird alles in eine Schüssel gegeben und das Dressing vorbereitet.
Dafür wird der Koriander kleingehackt und alle weiteren Zutaten in ein Gefäß gegeben und gut verrührt.
Als letztes gibt man das Dressing über die Romanesco Pomelo Mischung und vermengt alles gut.

Und schon ist der Tag gerettet denn mit einem guten Essen hebt sich auch immer gleich die Laune.

 

 

Frühstücksliebe – Kardamom Milchreis mit karamellisierten Äpfeln.

Rosenmonag, und für mich ein ruhiger Urlaubstag ohne Jekken oder Verkleidung, man gönnt sich ja sonst so selten ein wenig Ruhe.
Wenn ich mir so überlege dass nun schon Ende Februar ist, wird mir ganz anderes, lange Zeit war es still hier.
Was soll ich sagen es kam nicht nur häufig etwas dazwischen, nein mein Rechner war tatsächlich einfach an Altersschwäche erkrankt.Das machte das verwenden dieser von mir nicht ganz so geliebten Technik noch ungeliebter.
Deshalb nach reiflicher Überlegung, wirr haben uns getrennt, für immer und ich war zeitweise allein allein. Und noch dazu wollte das Mobile Endgerät zwischendurch auch noch zum Apfelarzt.
Also großer Trennungsschmerz, dass musste ich erst einmal ein klein wenig Verdauen, schließlich bin ich technisch eher unflexibel.
Und mit Backups und so ist es bei mir auch eher weit hergeholt, Schande auf mein Haupt.

Nichts desto trotz ,geht es hier nun weiter, mit neuem, leckeren und schönem.
Als erstes gibt es ein Rezept für gute Frühstücksmomente, mit Äpfeln aus dem Garten, und das im Februar…. ja wir haben gelagert. Ein hoch auf die eigenen Obstbäume.

Was ihr so braucht für den Kardamom Milchreis mit karamellisierten Äpfeln:

1 Tasse Milchreis
2 Tassen Wasser
2 Kardamom Kapseln

2 Äpfel
Saft von einer Orange
1 EL Mandelsplitter
1 EL Sultaninen
1 EL Honig
1 Messerspitze Zimt

Als erstes, gibt man die Milch mit dem Milchreis in einen Topf und die Kardamom Kapseln dazu.
Den Milchreis lässt man so lange köcheln bis dieser die gesamte Milch aufgenommen hat.
Der Honig wird in eine Pfanne gegeben und erhitzt, nun werden die Sultaninen, die Mandelsplitter und die gewürfelten Äpfel dazu gegeben und karamellisiert.
Als nächstes gibt man den Zimt über die Äpfel.
Zum Schluss löscht man die heißen Äpfel mit Orangensaft ab.

Der Milchreis muss nun nur noch in Schüsselchen verteilt, und die karamellisierten Äpfel dazu gegeben werden.
In der Hoffnung das nun nicht die nächste Technik streikt und alle den Rosenmontag gut überstanden haben, wünsche ich Euch allen ein herrlichen Katerfreien Dienstag.

 

Adventsbäckerrei – Haselnuss Anis Zimtsterne

Hallo an alle Zuckerbäcker da draußen, Adventszeit heisst auch immer dass, das Jahr wieder ziemlich schnell vorbei ging. Damit ich so langsam auch ein wenig in die besinnliche Zeit komme, trotz rasantem Alltag,werden nun Plätzchen gebacken. Bis sich alle Freunde um mich herum kugeln können.
Da ich im Herbst wie ein kleines Eichhörnchen Nüsse gesammelt habe, gibt es im Haushalt einen Haselnuss Überschuss.
Deshalb gab es als erste Adventsplätzchen bei uns in der Weihnachtsbäckerrei
Haselnuss Anis Zimtsterne.


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Und wenn euch normale Zimtsterne manchmal auch zu langweilig sind dann gibt es hier jetzt das Rezept für Haselnuss Anis Zimtsterne.

3 Eigelb (Größe M)
250g Puderzucker
1 Prise Salz
350g gemahlene Haselnüsse
etwas Mehl
2 gestrichene TL Zimt
1/2 TL gemahlener Anis

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Als erstes schlägt man die 3 Eiweiße mit der Prise Salz schaumig fest, und lässt nach und nach den gesiebten Puderzucker einrieseln.
Wenn man eine steife Masse hat, teilt man ca. 8 Esslöffel des Eischnees ab und stellt diese kalt. Man benötigt diese zum bestreichen der ausgestochenen Sterne.
In einer zweiten Schüssel werden die Haselnüsse mit dem Zimt und dem Anis gemischt. Nun wird die Haselnussmischung langsam untergehoben.
Der fertige Teig, wird nun für ca. 30 Minuten kalt gestellt, dann lässt er sich leichter ausrollen.
Jetzt kann die Arbeitsfläche und die Teigrolle bemehlt werden und schon gehts los, Teig ausrollen (ca. 1cm dick), Sterne ausstechen, und auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Die ausgestochenen Sterne werden als letztes mit dem restlichen Eischnee bestrichen und dann können sie in den auf 150°C vorgeheizten Ofen.
Die Sterne dürfen nun ca. 15 Minuten backen.
Anschließend herausnehmen und auskühlen lassen, sofern  sich nicht der Herr des Hauses schon wieder vorher die Plätzchen klaut.

Und schon sind die ersten Plätzchen fertig und die Vorweihnachtszeit ist zumindest schon ein wenig Kalorienreicher.

 

 

Wochenendfreude – Kürbiskuchen

Es ist November und die Halloween Kürbisschnitzerreien sind längst vorbei, aber Kürbis steht bei mir immer noch hoch im Kurs.
Auch wenn der Herr im Haus immer nöhlt, oh nicht schon wieder Kürbis. Ich kann die Finger nicht davon lassen. Es gibt einfach viel zu viele leckere Möglichkeiten Kürbisse zu genießen.
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Diesmal also… Kürbiskuchen…. Ohne Zucker… und mit dem Kommentar von Haus Herren… Kürbis und Kuchen, Mensch das geht doch gar nicht.
Geht wohl und zwar richtig gut.
Falls ihr auch einmal Lust auf das Kürbiskuchenexperiment habt.Gibt es nun das Rezept, tatsächlich war der Kuchen innerhalb kürzester Zeit verspeißt und die Kürbis Nörgelei beendet, zumindest vorerst.
Hier also alles was Ihr für den Kürbiskuchen benötigt.
Für den Teig:
350g Mehl (100g Dinkel Vollkorn Mehl, 250g Dinkelmehl)
180g Butter (kalt)
1 TL Honig
80ml Wasser
1 Prise Salz
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Für die Füllung: 

500g Hokkaidokürbis (ungeschält)
2 EL Honig
1 TL Zimt
1/2 TL Ingwer (frisch gerieben)
2-3 Pimentbeeren (im Mörser zertoßen oder eine Messerspitze gemahlener Piment)
1/4 TL Muskat gemahlen
1 Vanilleschote (Mark)

1 grüne Kardamomkapsel oder gemahlener Kardamom
350ml Schlagsahne
3 Eier
Als erstes mischt man das Mehl und die Prise Salz und dann knetet man das Wasser, die Butter und den Honig unter.
Der Teig soll dann 30 Minuten kalt gestellt werden, eigentlich soll man ja Mürbeteig in Folie einwickeln aber ich lass das Plastezeug immer weg. Geht auch so. Aufpassen das der Teig nicht zu feucht ist, dann lieber noch etwas Mehl dazu geben.

Als nächstes wird der Kürbis gewürfelt und in einen Topf gegeben zusammen mit der Sahne und den Gewürzen.
Nun lässt man den Kürbis in der Sahne / Gewürzmischung solange köcheln bis er weich ist, dann pürriert man das Ganze. Und dann erst man schön abkühlen lassen und den Ofen auf 200°C vorheizen.
Wenn die Kürbis / Sahne Mischung abgekühlt ist rührt man die Eier unter (am besten vorher schon mal die Eier verquirlen).

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Jetzt  wird der Teig ausgerollt und die runde Springform gegeben. Am Besten den Rand bis an die Kante der Springform auskleiden. Dann die Kürbis / Sahne Mischung in die Form kippen.
Als letztes noch den Rand des Teiges von der Kannte der Form lösen, dass der Rand auf die Kürbismasse klappt.
Und dann ab in der Ofen für 15 Minuten und dann die Temperatur auf 170°C reduzieren und noch einmal ca. 40 Min backen lassen. Vor dem rausholen noch mal einen Stäbchentest machen ob die Kürbismasse festgeworden ist.
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Soooo, das wars erst mal. Am besten du probiert ihr die Kürbismasse nochmal bevor du sie backst ob eventuell noch etwas mehr Honig an die Masse muss, so für die Süßschnäbel unter euch.
Lasst es euch schmecken!

Gut gegen Montagsmelancholie – Weinbergpfirsich- Dinkelschnecken

Wenn man Montagsmorgens wach wird, es ist nicht mal hell und man hat das Gefühl das es an diesem Wochenanfang auch erst einmal finster, kalt und nass bleibt, so braucht man doch den ein oder anderen Seelenschmeichler.
Sei es der Kaffee, der einen morgens Munter macht oder dann doch ein Rest Gebäck das am Wochenende nicht komplett wegschnabuliert wurde.
Ich mag den Herbst tatsächlich sehr gerne, aber an solchen nassen Tagen,
wünscht man sich dann doch wieder die Sonne und lange Tage herbei.
Da all das Wünschen heute nichts geholfen hat, freue ich mich doch auf ein Stück Weinbergpfirsich – Dinkelschnecke, so schön buttrig, säuerlich süß ist dieses Vergnügen das schmeckt man noch die Gartensonne die, die Pfirsiche zum reifen gebracht hat.

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Um euch nicht länger die Nase lang zu machen gibt es heute mein Rezept für Weinbergpfirsich – Dinkelschnecken:

Für den Teig:

600g Dinkelmehl
1 Würfel Hefe
1 TL Kokosblütenzucker
1 Prise Salz
1/4 l lauwarme Milch
100g geschmolzene Butter

Für die Füllung:
6- 8 Weinbergspfirsiche
100g warme Butter
2 EL Kokosblütenzucker
100g Mandelsplitter
1 TL Zimt

Als erstes siebt man das Mehl in eine Schüssel und drückt in die Mitte eine Kuhle.
In diese Kuhle wird die Hefe reingebröckelt.
Nun streut man den Teelöffel Zucker darüber und gibt dann einen Esslöffel der lauwarmen Milch darüber und verrührt dies zu einem Vorteig.
Während der Vorteig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 25 geht, kann man die Weinbergspfirsiche entsteinen und Würfeln.
Anschließend wird der Vorteig mit dem restlichen Mehl, Zucker und Butter und der Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verknetet, nun darf der Hefeteig noch einmal ca. 1 Stunde gehen.

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Wenn der Teig fluffig und leicht ist, rollt man diesen aus.
Nun werden alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel vermengt und dann auf dem ausgerollten Teig verteilt. Ist alles gut verteilt kann der Teig zu einer Rolle gewickelt und dann in kleine Schnecken geschnitten werden.

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Als letzten Arbeitsschritt, gibt Man die Schnecken in eine Auslaufform, schön nebeneinander aufgereiht.
Nun dürfen die rohen Weinbergpfirsich – Dinkelschnecken, noch einmal ca. 30 Minuten gehen, bevor sie in den auf 180° C vorgeheizten Ofen geschoben werden.
Die Weinbergpfirsich – Dinkelschnecken werden nu ca. 35 im Ofen gebacken, bevor man diese zum Abkühlen aus dem Ofen holen kann.
– Aber immer schön den Stäbchentest näch, nicht das man sich die Mühe umsonst gemacht hat. –
So und wenn die Schnecken abgekühlt sind kann man diese Einzeln ganz einfach aus der Form herausbrechen und genießen.
So lässt sich doch tatsächlich auch ein nasser Montag ganz gut ertragen.
Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche.

 

Für den Winter wappnen – Kräuter trocknen

Der Herbst kam mit langsamen Schritten, und nun ist er doch da.
Die Farbe der Natur ändert sich und der Kräutergarten ist nun nicht mehr ganz so üppig.
Ich liebe es wenn im Herbst die Bäume ihr Blätter färben und die Nebel in den Tälern liegen. Das ist wohl das erste Zeichen das der Sommer vorbei ist.
Jede Jahreszeit ist doch irgendwie ein neuer Anfang.
Damit man einige Schätze und Geschmäcke aus dem Sommer nicht vergisst, versuche ich immer so viel wie möglich zu konservieren für den Herbst und Winter.
Vor allem mit den herrlichen Kräutern aus dem Garten, klappt das immer ganz einfach. Also werden bei uns Spätsommer schon immer die Kräuter geerntet die wir dann den ganzen Winter über genießen bis neues Grün im Frühjahr sprießt.

Thymian, Estragon, Oregano und viele mehr kann ich dann noch viel mehr genießen wenn ich weiß das diese selbst geerntet sind, da schwingt dann ein klein wenig Stolz und Dankbarkeit bei jedem Bissen mit.

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Deshalb ging es an einem trockenen Spätsommertag raus in den Garten mit einer Schere und einem Bündel Packetschnur unterm Arm um die Kräuter abzuschneiden und zu Bündeln. Wichtig ist dabei, dass man die Pflanze nicht komplett abschneidet, erstens sind dann noch frische Kräuter übrig für den goldenen Herbst und außerdem schockt man die Pflanze dann nicht ganz so sehr wenn man noch etwas stehen lässt.
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Da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Dörrautomaten hatte, wurden die Kräuter für ca. 3 Wochen an einen trockenen Platz kopfüber aufgehängt.
Bis die Kräuter vollends durchgetrocknet waren.
Nach dem Trocknen wurden die Kräuter vorsichtig abgenommen und dann über einem Geschirrtuch in die bereits gesammelten Gläser verlesen.
Übrigens eine super Aufgabe um runter zu kommen nach einem stressigen Tag.
Und das beste man sieht direkt ein Ergebnis wenn die Gläser voll sind und der Wintervorrat gesichert ist.
Das auch noch aus eigenem Anbau was will man mehr.
So und nun genießen wir erst einmal den Herbst und erfreuen uns an den gefüllten Kräuter Gläschen.
Habt erst mal einen guten Start in die Woche.

Auf zum Brunch in die Kunstmühle Rosenheim

Schon etwas länger der Urlaub, aber dennoch zehre ich von schönen Erinnerungen und besonderen Orten die ich besucht habe.
Die Erste Station vom Roadtrip Sommerurlaub war Rosenheim.
Ein Stopp bei einem meiner Herzmenschen. Auch wenn der Stopp sehr kurz war, so gab es zumindest für eine Nacht ein schöne Gespräche und einen super Frühstück. Mit noch besserem Kaffee.

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Wer mich kennt weiß, ohne einen Kaffee am morgen bin ich nicht gerade gesprächig.
Also ging es in die Kunstmühle der Kaffeerösterei Dinzler in Rosenheim.
Dort gibt es super Kaffee von der Dinzler Kaffeerösterrei. Sowie eine besondere Auswahl an verschiedenen Frühstücksmenüs.
Die Karte hat gerade so einen guten Umfang, dass man sich nicht überfordert fühlt uns sich einfach entscheiden kann.
Und die Kuchentheke ist eine wucht, wenn wir nicht zum  Frühstück da gewesen wären, dann hätten wir uns sicherlich noch das ein oder andere Stück gegönnt, man muss sich ja auch mal was gönnen.
Die Einrichtung in dem historischen Industriegbäude ist wirklich sehr geschmackvoll. Für mich ganz besonders die Wand mit den Alten Dachziegeln. Und auch sonst läd die Kunstmühle zum verweilen ein. Ein besonderer Ort mit besonderem Essen und leckerem Kaffee, was will man mehr für einen guten Start in den Tag?

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Wer möchte, kann auch noch die verschiedenen Kaffeeröstungen der Dinzler Kaffeerösterei käuflich erwerben sowie liebevoll ausgesuchtes Kaffeezubehör.
Es war mit Sicherheit nicht der letzte Besuch in der Kunstmühle, und vielleicht werden wir Kaffeeverückten auch noch einen Barista Kurs der Dinzler Kaffeerösterrei besuchen wenn es die Zeit zulässt.
Eins sei mal gesagt, solltet ihr in der Nähe von Rosenheim sein, und Lust auf einen guten Kaffee, oder ein herrliches Frühstück haben dann besucht die Kunstmühle der Kaffeerösterrei Dinzler und genießt den Aufenthalt.