Allgemein, Für die Seele
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Istanbul- Ohne 18 ohne Liegestuhl.

Wie letzte Woche versprochen, gibt es nun meinen Reisebericht meiner Reise nach Istanbul.
Ich würde mal sagen heute fährt WIE DIE DIETRICH nicht mit der 18, nee ich hab dann doch den Flieger genommen, geht doch ein wenig schneller. Das ganze war wieder ein wenig verknüpft mit meiner Arbeit, allerdings konnte ich einige Tage in dieser Stadt dranhängen, um etwas auszuspannen und mich auf die Wege von Alexander dem Großen begeben.

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Ich überlege mir vor jeder Reise ob ein Reiseführer überhaupt notwendig ist, naja wir haben dann doch vorsichtshalber mal einen eingepackt, aber ich würde mal sagen, dann doch eher um einen groben Überblick zu behalten, falls man sich mal in der fremden Stadt verliert. Für mich ist es so, dass ich gerne ein gutes Mittelmaß habe zwischen den Sehenswürdigkeiten, die eine Stadt so zu bieten hat mit Ihren Wahrzeichen und dem Teil der Stadt, wo wirklich gelebt wird.

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Eine besondere Erwartungshaltung ist schon da, wenn bedenkt, dass Istanbul schon im alten Byzanz ein Dreh- und Angelpunkt der Welt war. Man kann es sich aber vorher gar nicht so gut vorstellen. Meine Erwartungen an diese Stadt wurde mehr als nur übertroffen, ich bin wirklich begeistert von der Schönheit und Vielfalt.

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4 Tage Städtereise nach Istanbul reicht leider nur um einen groben Überblick über die Stadt zu bekommen, man kann sich ein kleines Gefühl abholen wie es sein könnte, aber um richtig einzutauchen, ist es zu wenig. Ich finde man kann diese ganzen Eindrücke gar nicht alle aufnehmen und behalten, wenn man sich zu viel vornimmt.

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Wir haben versucht uns treiben zu lassen und uns nicht in Besucherschlangen einzureihen, das funktioniert im Sultanamet ziemlich gut, man kann zwischen dem Topkapi Palast, der Blauen Moschee, der Yerebatan Zisterne, der Hagia Sofia, dem großen Bazar und und und hin und her flanieren. Oder sich auf einen Türkischen Kaffee niederlassen. Nehmt euch Zeit und ich finde man muss die Eindrücke genießen und darf sich nicht hetzen lassen von anderen Reisegruppen. Das ist wichtig, sonst übersieht man so viel schönes. Und schaut euch die Sachen bewusst an, ohne den Selfiestick, ja zu Fotos für die Erinnerung, aber man sollte sich auch einen Blick mit den Augen nicht nur durch die Linse gönnen.

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Es gibt einige Dinge die mir besonders im Gedächtnis bleiben werden. Das erste ist der Moment als wir das Areal der Süleymaniye-Moschee betreten haben, es ist als ob man in eine völlig andere Welt eintaucht, der Trubel und die Lautstärke die kurz zuvor noch auf der Straße geherrscht hat ist wie weggeblasen außerdem sind die Fließen einfach wunderschön Innen.

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Woran ich wohl auch noch in Jahren denken werde ist wohl unser Gewürz- und Tee- naja ich würde es Kaufrausch nennen, auf dem Mısır Çarşısı. Ich sag euch eins, lasst euch nicht vom herrlichen Geruch der Gewürze den Geist vernebeln und überlegt euch gut, was ihr wirklich braucht, sonst steht ihr irgendwann auf einem Stand und es geht euch so wie uns, zuwenig Geld -also nochmal schnell zum Geldautomat, völlig perplex sodass man das handeln glatt vergisst  und zu viel Gepäck und Grübelei über den Zollfreibetrag. Ich sags euch mein Muskatnussvorrat reicht wahrscheinlich bis zum Lebensende…

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Der letzte Tag war für uns ganz dem Viertel Beşiktaş gewidmet, dort hatten wir unsere Zelte aufgeschlagen. Das schöne daran, wir waren gefühlt die einzigen Touris, die Karten in den Restaurants so gut wie immer rein auf türkisch, herrlich. Zum Frühstücken haben wir ein sympathisches Eckcafé entdeckt.

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Das Frühstück für 2 konnte man nur erahnen und es war so umfangreich und lecker, ich könnte jeden Tag so frühstücken.

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Den besten homemade Icetea mit gutem Kaffee und gleichzeitig einer grandiosen Auswahl an Büchern auf türkisch sowie auf englisch gibt’s im Minoa Café and Bookstore, hätte ich nicht bei den Gewürzen zugeschlagen, hätte ich wohl noch ein Kochbuch gekauft dort.

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Falls ihr also nun Lust bekommen habt, die nächste Städtereise nach Istanbul zu planen, ich kann es nur empfehlen, lasst euch treiben, probiert euch durch die türkische Küche. Handelt wie die Weltmeister und nehmt euch ein bissl Zeit, um diese Stadt auf euch wirken zu lassen.

2 Kommentare

  1. Hallo Marlene,
    hach, das mit dem Gewürzbasar kenne ich. Es riecht so gut und die Gewürze sind so schön angerichtet. Ich habe viel zu große Mengen gekauft und preiswert waren sie dann auch nicht. Ich war mehrmals in Istanbul und würde am liebsten sofort wieder losfahren.

    Die unterirdische Zisterne hat mich auch so begeistert. Tolle Bilder hast du gemacht. Der Beitrag inspiriert zum Reisen.

    Liebe Grüße
    Renate

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