Allgemein, Für den Leib
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Nicht nur für Peter Lustig gut. Löwenzahnsirup.

Hab Ihr schon was vor an diesem schönen langen Wochenende? Falls Ihr nicht schon einen super Plan habt, wie Ihr diese schöne Maizeit verbringen wollt, dann hier mein Tipp für euch.
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Und das ist nicht nur eine herrlich entspannende fast meditative Geschichte, nee nee… Es ist auch noch lecker und das beste daran, man kann es auch super verschenken. Oder natürlich auch selbst genießen in einem gekühlten Sektchen zum Beispiel. Die Rede ist von einem selbstgemachten Löwenzahnsirup.
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Jetzt denken bestimmt einige… Wie? Löwenzahn, kann man das essen? Ist doch ne Blume oder allenfalls eine Kinderserie. Aber Oh ja. Das geht völlig prima und da ja Hugo gerade voll im Trend ist und ich aber irgendwie mal was neues ausprobieren wollte, hab ich mir gedacht, die Wiese im Garten kann doch auch mit weniger gelben Tupfern noch schick aussehen.
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Also hier mein Rezept für den Löwenzahnsirup:

200g Löwenzahn
1 Kilo Brauner Zucker
1 Zitrone
2 Stängel Zitronenmelisse
1 Vanilleschote
1 Liter Wasser

Flaschen zum luftdichten Verschließen.

So, also als erstes mal geht man in den Garten und sammelt Löwenzahnblüten, 200g sind so ungefähr 6 bis 7 Hände voll Blüten.
Nun löst man am besten nur die gelben Blütenblätter vom Blütenkopf ab, wem das zuviel ist, der kann auch einfach möglichst viel vom Grünen unterhalb der Blüte abschneiden.
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Das geht auch aber ich finde das Aroma entfaltet sich noch besser, wenn man nur die gelben Blüten verwendet. Am besten, man schnappt sich eine illustre Runde und ein zwei gute Flaschen Wein und zupft bei einem guten Gespräch gleich mehrere Portionen, dann sind die nächsten Partys mit Sirup für den Sektchen gesichert.
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So, nun gibt man die Blüten in einen Topf und gibt das Wasser hinzu. Und lässt diese kurz aufkochen, stellt den Topf runter von der Platte und lässt das ganze abgedeckt über Nacht einziehen.

So, dann mal guten Morgen und hoffentlich ohne Kater nimmt man sich nun den Löwenzahnsud vor. Oder besser gesagt, überlegt man sich erst mal wie man am besten den Sud abseiht.
Wir haben einfach zwei Stühle genommen, ein Mulltuch und eine feste Kordel.
Die Stühle stellt man so aufeinander, dass von einem Stuhl die Stuhlbeine nach oben zeigen. Um diese Stuhlbeine legt man jeweils eine Ecke des Mulltuchs und bindet dieses mit der Kordel fest.
Nun stellt man unter das Tuch einen zweiten Topf und kann so den Sud durch das Mulltuch abseihen.
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Nun presst man die Zitrone, wäscht die Zitonenmelisse und schneidet die Vanilleschote der Länge nach auf. Gibt das Ganze mit dem Zucker zu dem abgeseihten Sud dazu und lässt das ganze solange unter rühren vor sich hin köcheln bis die Flüssigkeit dicker wird und eine sirupartige Masse ist. Nun fischt man die Vanilleschote sowie die Zitronenmelisse aus dem Topf.
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Nun ist der Sirup soweit, um ihn in ausgekochte Flaschen zu füllen. Die Flaschen dann verschließen und am besten auf den Kopf stellen. Am besten lagert man die Flaschen kühl und dunkel bis zum Verzehr.
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Übrigens kann man den Sirup auch gut im Tee oder in Wasser genießen.
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Peter Lustig hätte gesagt: „So, nun die Kiste abschalten liebe Kinder und raus in die Natur. Selbst Löwenzahnblüten sammeln!“

 

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  1. Pingback: Sommerabend – Mit Holunderblütensirup | WIEDIEDIETRICH

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