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November Aufheller – Safran Mandel Guglhupf

Tja Mensch, nun ist schon Ende November. Das Jahr 2017, fast vorbei. Und wenn ich auf dieses zurückblicke bis heute dann ist wohl zu sagen. Es ist viel passiert, ganz viel sogar und obwohl sich so viel verändert hat in diesem einen Jahr gibt es eine ganz große Konstante.Freunde und Familie. Die immer da sind, die mich in die 30 getragen haben und die den Sommer mit mir trotz einem Abschied zu einem ganz besonderen gemacht haben.
Da muss ich keine Namen nennen, ich kann nur einfach sagen, Danke. Danke dafür das Ihr eben nicht nur da seit wenn alles super ist, ihr mich so nehmt wie ich bin mit jeder Ecke und Kante. Ohne zu bewerten und weil ihr selbst wenn es eigentlich nichts zum lachen gibt mir ein Lächeln entzaubert. Denn es gilt doch jeden Moment zu genießen… Und das werden wir sicherlich auch weiterhin, zum Beispiel am kommenden Wochenende, ich freu mich schon wie Bolle.
Und nun für alle die kurz überlegen, ob Sie am Wochenende auch Freunde auf ein Stück Kuchen einladen wollen. Tut es. Schwingt das Rührgerät und zaubert einen herrlichen Saffran Mandel Guglhupf.
Der ist nicht nur besonders im Geschmack und Farbe er ist vorallem ganz easy peasy zu backen.
Hier also das Rezept für Safran Mandel Guglhupf.

Safran Mandel Guglhupf 5small

Zutaten:

0,5g Saffran (ca. 1/4 Teelöffel)
1 TL dunkler Rum
200g weiche Butter
150ml Sahne
200g Dinkelmehl
50g gemahlene Mandeln
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
200g Zucker
2 Eier
etwas Puderzucker zum bestäuben

Als erstes gibt man den Safran mit einem Teelöffel Zucker in einen Mörser und zerstößt diese, anschließend wird die Safran Zucker Mischung in ein Glas gegeben und der Rum wird dazu gegeben. Einmal kurz etwas verrühren und dann abgedeckt für ca. 30 Minuten stehen lassen.

Safran Mandel Guglhupf 6small

Der Ofen wird auf 180° C vorgeheizt und die Guglhupf Form gut eingefettet.
Als nächstes wird die weiche Butter mit der Sahne und der Safran Zucker Mischung verrührt.
In einer separaten Schüssel werden Mehl, Backpulver und das Salz vermischt.
Der Zucker wird mit den Eiern ebenfalls in einer großen Schüssel schaumig geschlagen, und anschließend wird die Butter Sahne langsam untergerührt.
Zum guten Schluss, werden die trockenen Zutaten hinzugegeben und nach und nach zu einem glatten Teig gerührt.
Nun wird der Teig in die vorgefettete Guglhupf Form gefüllt, und für ca. 45 Minuten in den Ofen geschoben bis dieser richtig schön Goldbraun ist.
Und nicht den Stäbchentest vergessen, man weiß ja nie wie gut der Backofen so einheizt.

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Anschließend die Form aus dem Ofen holen und gut auskühlen lassen.
Seid besser nicht zu ungeduldig, sonst geht es euch genauso wie mir manchmal und der Kuchen bleibt noch halb warm in der Form. Nur noch etwas Puderzucker darüber und schon kann man diesen saftigen Saffran Mandel Guglhupf genießen.

Habt einen wundervollen restlichen November. Bald beginnt die Plätzchen Zeit.

 

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Herbstfreuden – Butterkuchen mit Bratapfeltopping

Der November ist da, kalt, grau und dunkel. Zumindest hier im Taunus. Und tatsächlich musste ich nun auch schon einmal Eiskratzen morgens, natürlich völlig unvorbereitet ohne Handschuhe. Nicht gerade der Beste Start in den Tag.

Das schöne an einem großen Garten in dem alte Obstbäume stehen, es gibt im Herbst immer einiges zum ernten, selbst wenn man sich nur sehr Stiefmütterlich um die Apfelbäume kümmert. Was natürlich an so grauen Tagen, die so eisig anfangen immer ganz nützlich ist, denn mit den geernteten Äpfeln kann man so einiges anstellen. Am Besten Kuchen backen.
Denn was wärmt einen besser als ein frischer Butterkuchen mit Bratapfeltopping und ein guter Kaffee? Nicht viel. Deshalb hab ich mir die letzten geernteten Äpfel geschnappt, und alles zusammengesucht was man benötigt, für einen saftigen Butterkuchen mit Bratapfeltopping.
Denn an solch düsteren Tagen braucht man Stimmungsaufheller ganz besonders.
Folgende Zutaten benötigt ihr für diesen Kuchen:

Für den Teig:

500g Mehl
3 EL Zucker
1 Priese Salz
1 Ei
100g Butter
1 Päckchen frische Hefe

Für den Belag:

2 mittelgroße Äpfel
1 EL Honig
1 TL Zimt
1 Vanille Schote
150g Butter
6 EL Zucker
100g Mandelblättchen
200ml flüssige Sahne

Butterkuchen mit Bratäpfeln6

Als erstes wird die Hefe in der lauwarmen Milch und dem Zucker aufgelöst.
Das Mehl wird mit der Prise Salz in eine Schüssel gegeben und verrührt, anschließend drückt man eine Kuhle in die Mitte.
Das Hefe- Milch Gemisch wird in die Vertiefung gefüllt und man rührt vorsichtig etwas Mehl darunter für einen Vorteig.
Die Schüssel wird mit einem Tuch abgedeckt und die Hefe darf nun ca. eine halbe Stunde gehen. In dieser Zeit erwärmt man die Butter bis diese flüssig ist.
Ist der Vorteig aufgegangen, wird die flüssige Butter sowie das Ei unter den Teig geknetet bis dieser zu einer gleichmäßigen Masse wird.
Dieser wird dann mit einem Tuch abgedeckt und darf an einem warmen Ort circa 30 Minuten lang gehen, bis dieser sich verdoppelt hat.
Der Teig wird dann auf einem gefetteten Backblech ausgerollt und wird für 15 Minuten bei 50°C in den Ofen geschoben damit der Teig noch einmal etwas gehen kann.
Währenddessen, werden die Äpfel in kleine Würfel geschnitten und mit dem Honig, dem Zimt sowie dem Abrieb der Vanilleschote in eine Pfanne gegeben, und angebraten.
Jetzt wird das Backblech aus dem Ofen genommen und mit dem Daumen werden jede Menge Vertiefungen in den Teig gedrückt, und der Backofen auf 220°C Grad vorgeheizt.
In die Vertiefungen werden kleine Butterstücke gegeben und anschließend die gebratenen Äpfel eingedrückt.
Als letztes wird über das Blech noch die Mandelblättchen und der Zucker gestreut und schon kann der Kuchen in den Ofen.
Eine kleine Schale Wasser wird ebenfalls in den Ofen gestellt. Nun wir der Kuchen für ca. 15 Minuten Goldgelb gebacken.

Butterkuchen mit Bratäpfeln5

Nach dem heraus nehmen des Kuchen aus dem Ofen wird dieser noch mit der flüssigen Sahne beträufelt damit der Kuchen schön saftig bleibt.

Und schon kann man den Kuchen genießen und das Gemüt ist nicht mehr ganz so Grau.

Frühstücksglück – Crostini mit Aubergine und Ziegenkäse

Liebe Freunde des gepflegten Frühstücks, es gibt doch nichts besseres als ein lang gedehntes Frühstück am Feiertag wie heute oder? Oder auch an den Wochenenden?
Mal ehrlich lange ausschlafen, mit einem Kaffee am Bett geweckt werden und anschließend ein gutes Frühstück, jap, das ist mein Favorit. Wenn dann noch ein herrliches Crostini mit Aubergine und Ziegenkäse serviert wird dann ist man doch schon im siebten Himmel.
Und deshalb gibt es heute für alle, die demnächst auch mal auf einer Wolke schweben wollen zum Frühstück das Rezept für Crostini mit Aubergine und Ziegenkäse, unfassbar lecker, vegetarisch und auch noch total simpel zu machen.
Crostini mit Aubergine und Ziegenkäse1

Folgende Zutaten benötigt ihr:
1 Baguette
1 Aubergine
1 Ziegenkäse Rolle
2 Feigen
1 Knoblauch Zehe
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer
einige Wiesenkräuter

Als erstes schneidet man das Baguette in Scheiben und reibt diese mit etwas Knoblauch ein, und beträufelt diese dann mit etwas Olivenöl.
Die Auberginen und die Feigen werden in Scheiben geschnitten. Nun werden ie Auberginen Scheiben mit etwas Salz bestreut, das entzieht die Bitterstoffe.
Dann erhitzt man eine Pfanne auf mittlerer Stufe und brät die Auberginen mit etwas Öl goldbraun auf beiden Seiten, die Baguette Scheiben werden ebenfalls in die Pfanne gegeben und angeröstet.
Zum Schluss werden die Brotscheiben auf einen Teller gegeben, dann legt man die Auberginen und die Feigen Scheiben oben auf und gibt etwas Ziegenkäse darüber.
Jetzt noch einige der Wiesenkräuter, Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer darüber streuen und schon kann man sein vegetarisches Frühstück genießen.

In der Heimat ist es auch schön – Hessenpark im Herbst

Es gibt ja dieses schöne Sprichwort… Warum wohl in die Ferne schweifen…
Tja so ist es dann wohl manchmal wenn der Herbst ruft und die Blätter sich Färben. Wenn man einem Fremden die eigene Heimat zeigen möchte, überlegt man häufig was wohl wirklich spanend sein könnte, Orte an denen man häufig ist, oder die man sein Leben lang kennt, den schenkt man meistens weniger Beachtung.

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So geht es mir wohl auch, ich bin schön Kaffig im Hintertaunus groß geworden und eigentlich zieht es mich eher in andere Gefilde an freien Tagen.  Auch Frankfurt und ich, das ist wohl eher eine Hassliebe auch wenn ich immer wieder neue schöne Orte dort entdecke.
Ein wenig Besuch ist also auch immer wieder eine gute Gelegenheit seine Heimat neu  zu erkunden.
Deshalb ging es für mich und den Fremden in den Hessenpark.
Wer nicht weiß was der Hessenpark ist, es ist ein Freilichtmuseum. In diesem Park werden historische Gebäude gesammelt die an Ihren Uhrsprungsstandorten abgebaut und dort wieder aufgebaut wurden.
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Das schöne ist, in den unterschiedlichen Baugruppen wird das Leben auf dem Land einer längst vergangenen Zeit dargestellt. Außerdem versucht man so das Wissen der traditionellen Bautechniken bewahren.

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Ein absolutes Highlight für mich ist im Hessenpark immer wenn an bestimmten Tagen die Traditionellen Handwerksberufe vorgestellt werden.
Wer weiß denn heute noch wie die Holzkohle hergestellt wurde, oder Tischbeine gedrechselt werden? Spannend ist es außerdem, wenn man sieht wie früher die Felder bestellt wurden, mit einem Gespann aus Kaltblütern und einem alten Pflug.
Alles in allem gibt es immer viel zu sehen und es kommen nicht nur die Kinder auf ihre Kosten, für die ist das natürlich noch einmal doppelt so spannend.

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Wenn man so von Baugruppe zu Baugruppe spaziert gibt es auch wahnsinnig viel zu entdecken, Bienen die fleißig ihre Arbeit tun. Nutzgärten mit alten Obst und Gemüsesorten. Wunderschönes Streuobstwiesen mit alten Apfelsorten.
Direkt vorne auf dem Marktplatz findet man noch einen Bäcker der ganz Tradionell backt ohne Backtriebmittel und erst recht ohne Backautomat, die Schlange in den Verkaufsraum ist immer recht lang aber das Warten lohnt sich immer.
Nicht nur das Brot sondern auch die Kuchen sind einfach himmlisch.

Ein weiteres Highlight im Hessenpark sind die Märkte, wie zum Beispiel der Herbstmarkt, hier kommen viele Erzeuger aus der Region in den Museumspark um ihre Produkte an den Mann oder Frau zu bringen. Da ich zum einen ein großer Fan von Regionalität und zum anderen von gutem Lebensmitteln bin, gehe ich an solchen Tagen nie mit leeren Händen nachhause. Der einziege Wehrmutstropfen an diesen Märkten, es wird leider auch einiges an Kitsch angeboten aber, dass kann ich ganz Gut ausblenden. Und vorallem sind die Geschmäcker in diesem Punkt ja sehr verschieden.

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Also falls Ihr nun auch einen Ausflug in den Taunus plant oder diesen wieder einmal neu entdecken wollt, ist der Hessenpark wirklich ein gutes Ziel um dies zu tun.

Freitags Lieblinge – Herbstliche Haselnuss Zimt Madeleines

Endlich Freitag, das Wochenende ruft und der Oktober ist herrlich golden zur Zeit.
Das Wochenende bietet vorallem Zeit für Freunde und die Dinge für die man sonst nicht so viel Zeit hat. Aus diesem Grund gibt es dieses Wochenende ein kleines Pläuschchen mit meinen Lieben und diesen herbstlichen Haselnuss Zimt Madeleines.

Da wir dieses Jahr nicht nur ein vorwitziges Eichhörnchen, sondern gleich eine ganze Bande in unserem Garten beherbergen, wurde leider unsere gesamter Haselnuss Strauch geplündert, nicht eine kleine Nuss gab es für mich.
Also dieses Jahr gibt es diese zimtigen Madeleines mit gekauften Haselnüssen, was will man machen.
Und ich sag Euch die Nussmaffia hat bei unserem Walnussbaum ebenfalls zugeschlagen, aber das ist eine andere Geschichte.
Jetzt gibt es erst mal das schnelle Rezept für Haselnuss Zimt Madeleines bevor ich in dieses Wochenende starte.

Haselnuss Zimt Madeleines3

Zutaten: 

4 Eier
Mark von einer Vanilleschote
1 TL Backpulver
200g gemahlene Haselnüsse
100g Mehl
200g Butter Zimmertemperatur
100g Zucker
1 Messerspitze Zimt
Zartbitter Kuvertüre

Als erstes rührt man die weiche Butter mit dem Zucker und den Zimt schaumig und heizt den Ofen auf 180°C vor.
In einer zweiten Schüssel werden Mehl, Backpulver und die Haselnüsse vermischt. Zum Schluss rührt man abwechselnd die Mehl Nuss Mischung und die Eier unter die Butter bis man einen gleichmäßigen Teig erhält.

Nun müssen nur noch die eingefetteten Förmchen befühllt werden und für ca.  25 Minuten in den Ofen geschoben werden.
Wenn die Madeleines gold braun sind können die Förmchen aus dem Ofen genommen werden. Nun nur noch auskühlen lassen und dann gönnt man ihnen noch ein kleines Bad in der Zartbitter Kuvertüre, Schokolade macht ja bekanntlich glücklich.

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Und schon sind die Haselnuss Zimt Madeleines fertig und sie versüßen einem wirklich jeden Kaffeeklatsch.

Einfach unschlagbar – Schokoladen Espresso Tarte

Mensch und schon wieder haben wir einen neuen Monat. Das lange Wochenende ist auch schon wieder an einem vorbei gehuscht. Ich hoffe ihr konntet Euch auch einen Brückentag genehmigen?!
Denn genau das habe ich getan, die Zeit genutzt um ein wenig Energie zu tanken, nach einigen sehr ereignisreichen Wochen, mit vielen tollen Menschen und Eindrücken.
Nicht nur mit einigen Herbst Spaziergängen sondern auch mit einer Belohnung für den Gaumen, ab und zu muss es einfach ganz viel Schokolade sein, noch besser wenn noch etwas Espresso dazu kommt.
An eher grauen, regnerischen Herbst Tagen benötige ich ab und an einen schokoladigen Stimmungsaufheller, am besten mit tollen Menschen und interessanten Gesprächen dazu.Wie auch dieses Wochenende, denn da gab es passend zu grauem Nieselregen eine Schokoladen Espresso Tarte, die einfach unschlagbar ist und mit Sicherheit Glücksgefühle auslöst.

Für diese unschlagbare Schokoladen Espresso Tarte benötigt ihr folgendes:

150g Butter
100g dunkle Blockschokolade
80g Dinkelmehl
1 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
3 Eier
40g gehackte Mandeln
75g Zucker
1 Espresso
1TL Espressopulver
100g Schokotröpfchen (backstark)
Mark von 1 Vanilleschote
Puderzucker zum Bestäuben

Schokoladen Espresso Tarte2

Als erstes wird der Backofen auf 180° vorgeheizt. Anschließend gibt man die Blockschokolade und die Butter in einen Topf und lässt dies über einem Wasserbad schmelzen und dann etwas auskühlen.
Das Mehl, das Backpulver, das Salz, das Espressopulver, die Mandeln und die Schokotröpfchen werden in einer Schüssel vermischt.
Die Eier werden getrennt und das Eidotter wird mit dem Zucker und dem Mark der Vanilleschote schaumig gerührt.
Anschließend wird der Eischnee geschlagen.
Die ausgekühlte Butter Schokoladenmischung wird nun unter die schaumige Eigelbmischung gehoben, dann werden langsam die trockenen Zutaten untergerührt.
Zum guten Schluss wird vorsichtig der Eischnee unter den Teig gehoben.

Den Teig nun in eine vorgefettete, runde Backform füllen,  und für circa 30 Minuten auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben. Stäbchentest nicht vergessen, und nach dem auskühlen lassen mit etwas Puderzucker bestäuben.

Und schon ist die Schokoladen Espresso Tarte fertig für eine süße Sünde, mit guten Gesprächen am Kaffeetisch.

Frühstücksliebe – Apfel Zimt Granola

Was gibt es wohl besseres als am Wochenende auszuschlafen und dann ein gutes Frühstück zu genießen? Nicht viel finde ich. Frühstück ist für mich gerade am Wochenende die wichtigste Mahlzeit, man hat so schön viel Zeit gut und entspannt in den Tag zu starten.
Unter der Woche muss es meistens etwas schneller gehen, meistens gibt es dann bei mir Porridge oder Granola.
Damit ich als auch unter der Woche mit einem schnellen Frühstück gut versorgt bin, mache ich an ruhigen Wochenenden gerne Granola selber. Denn dann weiß ich was drin steckt, und kann mir die Zutaten selber aussuchen. Vorallem ich weiß dann ob und wieviel Zucker enthalten ist.
Im Moment ist mein absoluter Favorit, passend zum Herbst Beginn, Apfel Zimt Granola, davon bekomme ich gar nicht genug. Das Beste daran es geht so herrlich einfach. Deshalb gibts jetzt hier das Rezept für euch.

Apfel Zimt Granola3
250g 6Korn Flocken
125g Dinkelflakes
50g Buchweizen gepufft
50g Walnüsse gehackt
50g Cashew Nüsse gehackt
50g Cranberrys gehackt
50g Apfelchips gehackt
2 TL Zimt
1 Prise Salz
100g Kokosöl
100g Akazien Honig

Apfel Zimt Granola1

Als erstes gibt man alle trockenen Zutaten, außer die Cranberrys in eine Schüssel. Dann heizt man den Backofen auf 180°C Ober und Unterhitze vor.
Nun gibt man das Kokosöl und denn Honig mit dem Zimt und dem Salz in einen kleinen Topf und erwärmt die Maße bis diese flüssig ist und gießt sie über die trockenen Zutaten. Mit einem Löffel verrührt man alle Zutaten, bis alles gut vermischt ist.
Am Anfang hat man das Gefühl, dass es eine ziemlich staubige Geschichte wird, aber das wird es nicht versprochen.

Apfel Zimt Granola2

Nun gibt man alles auf ein Backblech welches mit Backpapier ausgelegt sein sollte und schiebt das Blech auf die mittlere Schiene des Ofens.
Nach ca. 10 Mintuten sollte das Granola das Erste mal gewendet werden. Danach sollte das Ganze noch einmal 10-15 Minuten weiter backen, bis das Apfel Zimt Granola gold gelb ist.
Aber Vorsicht immer schön ein Auge auf den Ofen haben, am Ende geht das sehr schnell.
Zum Schluss nur noch das Blech aus dem Ofen nehmen und das Granola auskühlen lassen, die Cranberrys unter mischen . Jetzt noch in verschließbare Gläser abfüllen und schon ist das Frühstück für die nächste Zeit gerettet.
Oder vielleicht gleich etwas davon mit etwas Joghurt und frischem Obst genießen?
Eventuell habt ihr ja nun auch Lust auf ein wenig selbst gemachtes Granola, der Sonntag ist ja noch lang.

Marktfreuden – Zwetschgen Schmand Datschi

Da unser Zwetschgen Baum wohl dieses Jahr durch den Frost im Frühjahr ein wenig beleidigt war, trug er keine einzige Frucht. Da ein Spätsommer ohne Zwetschgen Schmand Datschi zwar möglich aber nicht besonders erquickend ist, ging es auf den Markt um dort zumindest ein paar regionale Zwetschgen zu erwerben.
Früher hat meine Oma immer gleich mehrere Bleche davon gebacken, sobald diese reif waren. Mein Vater beschlagnahmte mindestens ein Ganzes Blech für sich alleine.
,So ist es heute noch ein besonderes Fest für Ihn wenn es im Haus nach frischen Zwetschgen Datschi duftet.
Damit ihr nun auch in den Genuss von diesem himmlischen Duft von Zwetschgen Schmand Datschi kommt gibt es nun hier das Rezept.

Zwetschgen Schmand Datschi1

Rezept für ein Blech: 

Für den Teig: 

350g Dinkelmehl
1gestrichener TL Zucker
1/8l lauwarme Milch
1/2 Würfel Hefe
1 Vanilleschote
50g geschmolzene Butter
1 Prise Salz
2 Eier
2TL Zimt
1,5kg Zwetschgen
200g Schmand
2 TL Honig

Als erstes gibt man das Mehl in eine Schüssel und drückt eine Kuhle in die Mitte. Nun wird die Hefe in diese Kuhle gebröselt und der 1 TL Zucker dazu gegeben. Von der lauwarmen Milch nimmt man nun 3 Esslöffel ab und träufelt diese in die Kuhle. Jetzt rührt man aus der Hefe, Zucker, Milch Mischung mit etwas Mehl vorsichtig einen Vorteig.
Die Schüssel wird dann mit einem Tuch für ca. 30 Minuten abgedeckt.
Wenn der Vorteig gut aufgegangen ist, gibt man die Butter, die restliche Milch, das Mark der Vanilleschote und die Prise Salz dazu und knetet alles zu einem gleichmäßigen Teig.
Der Teig wird dann noch mal mit einem Tuch abgedeckt und kann ca. 45 Minuten gehen. In dieser Zeit entsteint man die Zwetschgen.
In einer weiteren Schüssel verrührt man den Schmand, die Eier, den Zimt und den Honig mit einem Schneebesen.
Nun wird der Hefeteig auf dem gefetteten Backblech dünn ausgerollt und nochmals für ca. 20 min abgedeckt, um zu ruhen.

Zwetschgen Schmand Datschi3

Der Teig sollte ungefähr um das doppelte aufgehen.
Nun wird der Teig mit der Schmand-Ei Masse bestrichen und anschließend mit den Zwetschgen belegt. Und schon kann das Blech in den auf 180° C vorgeheizten Ofen geschoben werden.
Nach ungefähr 35 Minuten ist der Datschi goldgebräunt und kann zum Auskühlen das dem Backofen geholt werden.
Und nicht nur ein himmlischer Duft wird eure Räumlichkeiten erfüllen, nein der Geschmack von Zwetschgen Datschi ist jedes mal wieder ein Traum und für mich eine besondere Kindheitserinnerung.

Omas Klassiker – Versunkener Apfelkuchen

Schon wieder beginnt die Apfelzeit, für mich immer ein Zeichen dafür das der Herbst naht. und dass, schneller als mir eigentlich lieb ist.
Gerade noch im Sommerurlaub werfen die Apfelbäume schon die ersten Früchte ab, Insgesamt wird die Ernte wohl dieses Jahr Wetter bedingt klein ausfallen.
Trotzdem reicht es um einige Kuchen zu backen und sogar um den Dörrautomat anzuwerfen.
Um gut in die Apfelsaison zu starten gab es die Tage einen Klassiker von Oma, versunkener Apfelkuchen, ein wenig abgewandelt mit Walnüssen, Dinkelmehl und mit Vollrohrzucker anstatt normalen raffinierten Zucker. Damit die Sünde nicht ganz so groß ist. Ihr kennt das sicher, zu viel Versuchungen und Möglichkeiten, deswegen versuche ich immer den Zucker ein wenig zu reduzieren, um dem Hüftgold Einhalt zu gebieten.
Falls ihr nun auch Lust bekommen habt die Apfelkuchensaison einzuleiten hier das Rezept.

Für den Teig:

125 weiche Butter
125g Vollrohrzucker
3 Eier
Mark von einer Vanilleschote
200g Dinkel Mehl
2 gestrichene TL Weinstein Backpulver
1 EL Amaretto
1 Handvoll gehackte Walnüsse
etwas Milch
3 EL Naturjoghurt
5 saure Äpfel

Versunkener Apfelkuchen3

Als erstes gibt man das Backpulver und das Mehl durch ein Sieb in eine Schüssel. Nun gibt man in eine zweite Schüssel die Butter, die Eier und den Zucker und schlägt dies schaumig. Als nächstes rührt man langsam das Mark der Vanilleschote, den Amaretto und den Joghurt unter. Als nächstes wird das Mehl und die Walnüsse langsam unter gehoben, bis man einen gleichmäßigen Teig hat. Wenn der Teig zu trocken wirkt dann kann man ein wenig Milch dazu geben.
Nun wird der Teig in eine gefettete runde Springform gegeben. Die geschälten Äpfel werden halbiert und eingeschnitten und im Teig verteilt.
Nun muss der Kuchen nur noch in den auf 180°C vorgeheizten Ofen geschoben werden, dort darf er bleiben bis er Goldbraun ist ca. 35 Minuten. Je nach Ofen dauert es auch ein wenig länger.

Und nun ran an die Apfelbäume mit euch, so ein Apfelkuchen hebt die Laune.

 

Komm schlechte Laune wir gehen backen. Mohn Orangen Kuchen

Wenn das Leben anders verläuft als man denkt dann gibt es nicht viel was hilft, aber doch so ein paar kleine Hilfsmittelchen. Einmal die besten Freunde der Welt die einen auch dann ertragen wenn man sich selbst nicht leiden kann.
Und natürlich ein guter Kuchen mit einem dampfenden Kaffee. Wenn dann also Freunde auf ein Stück Kuchen vorbeikommen dann ist das doch eine Win Win Situation mit einem Grund zum anstoßen.
Falls Ihr Euch nun auch Freunde einladen wollt, und diesen luftigen Mohn Orangen Kuchen nach backen wollt. Gibt es jetzt auch noch schnell das Rezept bevor ich weiter meinen Urlaub genieße. Das schöne daran es geht so herrlich einfach.

Für den Teig:

200g Dampfmohn
3 Eier
100g Kokosblüten Zucker
200g Mehl
200g Natur Joghurt
100ml Sonnenblumen Öl
1/2 Päckchen Backpulver
Mark von einer Vanilleschote
Abrieb von einer Bio Orange
3 EL Orangensaft

Mohn Orangen Kuchen2.jpg

Also erstes vermischt man das Mehl mit dem Backpulver und siebt es dann in eine Schüssel anschließend wird der Mohn untergerührt.
In einer zweiten Schüssel werden dann alle weiteren Zutaten schaumig geschlagen und dann rührt man vorsichtig die Mohn Mehl Mischung darunter. Der fertig gerührte Teig wird dann in eine gefettete Kastenform gegeben und für 35 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Ofen geschoben.
Wenn der Kuchen dann goldbraun ist und der Stäbchen Test auch gut war nimmt man diesen aus dem Ofen und lässt den Mohn Orangen Kuchen auskühlen.
Dann nur noch aus der Form nehmen und mit etwas Puderzucker bestäuben.
Und schon kann man den Sonntag mit einigen Freunden und viel Kuchen verbringen.
Genießt das restliche Wochenende.